Carl Moser

Des Künstlers Leben..

Carl Mosers Elternhaus befand sich in der Bozner Raingasse. Dort kam Moser am 27. Januar 1873 als erstes Kind des Carl Vinzenz Moser und seiner Frau Rosina zur Welt. Sein Vater war neben seinem Beruf als Rotgerber ein begeisterter Maler. Er hinterließ mit seinem Tode ein umfangreiches künstlerisches Oeuvre. Aber auch sein Bruder Josef war künstlerisch tätig.

Moser trat mit dem 14. Lebensjahr in die Realschule in Rovereto ein. Er sollte nach dem Willen seiner Verwandten den Kaufmannsberuf erlernen. Nach einem Jahr Militärdienst übte Moser im elterlichen Geschäft in Bozen den erlernten Kaufmannsberuf auch aus. Nebenbei war er jedoch stets künstlerisch tätig.

Franz von Defregger wurde auf Carl Mosers Begabung aufmerksam und ermunterte ihn zum Kunststudium. So besuchte Moser die Kgl. Bayerische Akademie der Bildenden Künste in München. Nach Abschluss des Studiums bereiste er Deutschland, Italien, Korsika und Frankreich. In Paris studierte er an der Académie Julian. Im Sommer 1902 begegnete er dem Wiener Maler Max Kurzweil, der ihn anregte, sich mit dem Farbholzschnitt zu beschäftigen.

Im Laufe des Jahres 1907 sah sich Carl Moser gezwungen Paris zu verlassen und nach Bozen zurückzukehren. Seine finanziellen Mittel waren erschöpft. Die Heimkehr nach Bozen fiel ihm schwer. Er hauste in der Dachkammer seines Onkels. Noch im selben Jahr seiner Heimkehr wandte sich Moser mit einigen Holzschnitten der Landschaft Südtirols zu. Es waren nicht sehr viele Themen aus dem heimatlichen Bereich, die Moser zur Gestaltung reizten. Und doch gibt es heute einige bekannte Südtiroler Werke: die erste Fassung der Seiser Alm mit dem Schlern, der Rosengarten und das Meisterwerk unter Mosers Südtirol-Holzschnitten: Schloss Runkelstein. Nach längerer Krankheit starb Carl Moser am 23. Juli im 67. Lebensjahr im Bozner Krankenhaus.

..und sein Werk 


Carl Mosers malerisches Werk hat bis heute kaum Beachtung gefunden. Höchst selten hat er etwas anders als seine Holzschnitte in seine Ausstellungen aufgenommen. Sein Schaffen ist ein wesentlicher Beitrag zur Geschichte des Holzfarbschnitts. Begrenzt ist auch die Zahl der Bildtypen, denen fast alle seine Holzschnitte zugeordnet werden können. Er liebte es, das Bildfeld mit einem Kopf, mit einer oder mehreren Figuren, ganz zu füllen und seine Modelle nahe an den Beschauer zu rücken. Die von hinten gesehene, ins Bild gewendete Figur dominiert, wie bei den Köpfen das verlorene Profil.

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