home / Gemälde und Antiquitäten / Künstler / Defregger Franz von

Defregger Franz von

Künstler

 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | >>
 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | >>

Antiquitäten

Viel Spaß beim Besuch unserer virtuellen Kunstgalerie

Unser Gemälde-Angebot finden Sie den Künstlernamen nach alphabetisch geordnet die Homepage wird wöchentlich aktualisiert.

Für eventuelle Informationen und für Preisauskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (siehe “Kontakt”).

Defregger Franz von

288_335288_304288_327432_301
(1835 Stronach/Tirol - 1921 München)

Mit seiner hervorragenden Beobachtungsgabe im Bereich der Porträtkunst und den lieblichen Schilderungen des bäuerlichen Lebens beeinflusst Defregger als einer der Hauptvertreter der Münchner Schule die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als zweiter Sohn des wohlhabenden Bauern Michael Defregger und der Wirtstochter Maria Fercher am 30. April 1835 auf dem Ederhof zu Stronach, in der Gemeinde Dölsach in Tirol, geboren, zeigt sich schon früh das bemerkenswerte zeichnerische Talent. Nach dem Tode seines Vaters verkauft er den Hof der Familie und geht nach Innsbruck, um in das Atelier des Bildhauers Stolz einzutreten. Dieser erkennt bald die außerordentliche Begabung des jungen Mannes und ermöglicht ein Zusammentreffen in München mit Karl Piloty Ende 1860. Auf Rat des berühmten Kollegen besucht Defregger die Vorbereitungsklasse an der Kunstgewerbeschule bei Hermann Dyck und wechselt dann im Herbst 1861 in die Malklasse von H. Anschütz in der Akademie. Eine anschließende Studienreise führt ihn 1863 nach Paris. Er kehrt nach einem kurzen Aufenthalt in Tirol im Herbst 1864 nach München zurück, um sich dort dauerhaft niederzulassen. 31-jährig wird er nun endlich in die Komponierklasse von Piloty aufgenommen und beendet seine Ausbildung 1870. Von 1878 bis 1910 war Defregger, der seiner Verdienste wegen in den Adelsstand erhoben wurde, Professor an der Münchner Akademie. Auf der Internationalen Kunstausstellung in München 1868 erregt erstmals ein Werk Defreggers die öffentliche Aufmerksamkeit: 'Speckbacher und sein Sohn Anderl' und markiert den Beginn einer sehr erfolgreichen Laufbahn als Maler, die bereits in den siebziger Jahren ihren Höhepunkt findet. Die eindringlichen Szenen aus dem Alltagsleben der Tiroler Bauern und der Heimatgeschichte sowie die ausdrucksstarken Porträtgemälde bescheren ihm vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten des ausgehenden 19. Jahrhunderts volle Auftragsbücher. Die Strömungen der Moderne finden um die Jahrhundertwende eine breite Resonanz, die Werke mit erzählerischem Inhalt werden dem veränderten Publikumsgeschmack nicht mehr gerecht, nur die frühen Werke Franz von Defreggers werden als Vorläufer des Impressionismus wiederentdeckt. Am 2. Januar 1921 stirbt der Künstler 86-jährig in München und wird dort im Familiengrab beigesetzt

Kunstgalerie - Antiquitäten MORANDELL

Goethestrasse 7, I-39100 Bozen (BZ) | T +39 0471 974757 | M +39 335 8366990 | E morandell@morandell.it
teamBLAU