In St. Leonhard in Passeier geboren, besucht sie die Kunstgewerbeschule in Wien und ist danach vier Jahre lang Schülerin des Bildhauers Michael Powolny und von Prof. Hanach. Daraufhin begibt sie sich nach München, wo sie zwei Jahre lang bei Gulbransson an der Königlichen Akademie Zeichnen studiert. Später geht sie nach Holland und arbeitet an der Verwirklichung von dekorativen Motiven für eine neue Kirche in Schiedom. Danach erhält sie verschiedene Aufträge in Österreich und in der Schweiz (Via Crucis von Boswill). Nach Ende des Zweiten Weltkriegs eröffnet sie ein Atelier in Bozen. Seit 1930 (Biennale in Bozen) nimmt sie an allen Ausstellungen des Syndikats und an zahlreichen Kollektivausstellungen teil, wie beispielsweise 1978 im Ferdinandeum in Innsbruck, einer Ausstellung, die den Tiroler Bildhauern des 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Nach ihrem Tode findet in Eppan eine große ihr gewidmete retrospektive Ausstellung statt