Gottfried Seelos war Schüler der Akademie der bildenden Künste Wien und insbesondere des Landschaftsmalers Joseph Selleny.
Nach Reisen in Tirol und Oberitalien debütierte er 1852 mit dem Gemälde eines einsamen, hoch gelegenen Gebirgssees.
Mit seinem Bruder Ignaz Seelos (1827-1902), Schüler von Carl Rahl, zeichnete und lithographierte er den Freskenzyklus aus "Tristan und Isolde" in der Schlossruine Runkelstein bei Bozen (Innsbr. 1857, mit Text von Ignaz Vinzenz Zingerle).
1930 wurde die Seelosgasse in Wien-Hietzing nach ihm benannt.