Albert Stolz ist der jüngste der Gebrüder Stolz. Er ist ein exzellenter Zeichner, bevorzugt die Monumentalmalerei, aber bemerkenswert sind auch seine Landschaftsbilder. Albert Stolz versieht verschiedene Gebäude in Bozen mit seinen Fresken. Von ihm stammen die Paneele in der Attika der Apotheke Madonna unter den Lauben. Zwischen dem ersten und dem zweiten Stock des Gasthauses «Zur Weißen Traube» (in der Museumstrasse) malt er drei figurative Kompositionen über die Druckkunst. 1908 wird er mit der Dekorierung des Versammlungssaals im Kolpinghaus (in der Spitalgasse) betraut. Die einzelnen Szenen in den Lünettenbildern erzählen von den verschiedenen Handwerken. 1922 stellt er bei der Mostra d’Arte/Kunstschau della Venezia Tridentina in Bozen und im selben Jahr bei der Mostra d’Arte. Pittura, Scultura, Arti decorative in Rovereto. Von 1926 bis 1939 hat er den Vorsitz bei sämtlichen Biennali d’arte in Bozen, die dann zu den Syndikatsausstellungen wurden. Er stirbt in Bozen