In Bozen geboren, versucht er als Maler von kreativem Temperament schon in der ersten Nachkriegszeit sich einen Namen zu machen. Seine Kunst, die sich in einer Zeitspanne von nur 15 Jahren entwickelt hat, kann in drei Schaffensphasen unterschieden werden. Die erste Phase dauert fünf Jahre, von 1953 bis 1958, und zwar von seiner ersten Wiener Ausstellung in der Galerie Würthle bis zur 6. Regionalen Kunstausstellung 1958 in Bozen. In dieser Zeit behandelte Valier märchenhaft anmutende Themen einer biblischen Welt zwischen Realität und Phantasie. Die Annäherung an die Handwerklichkeit von Künstlern wie Alberto Burri eröffnet Valiers zweiten Kunstzyklus. In der letzten Schaffensperiode näherte sich Valier wieder der darstellenden Kunst, die sich zwischen der rauhen Dreidimensionalität seiner «Textures» Platz schafft. Wichtigste Ausstellungen: 1952 Premio Borletti in Mailand, 1958 Premio Bergamo; 1960 Mostra Internazionale Arte Astratta, Pistoia; 1967 Premio Trento. Er stirbt 1968 in Senigallia. Das Bozner Museum für Moderne Kunst widmet ihm 1987 eine große Retrospektive.