In St. Ulrich geboren, befasst er sich in noch jungen Jahren im Atelier des Bruders Adolf mit Bildhauerei. Dann studiert er Innenarchitektur für Kirchen bei seinem Onkel, dem Bildhauer Domenico Moroder. 1956 schreibt er sich beim Istituto d’Arte in Florenz ein. Während seines dortigen Aufenthaltes lernt er Oskar Kokoschka kennen. 1958 ist er für einen Studienaufenthalt in Paris. Von 1962 bis 1969 lehrt er an der Kunstschule in St. Ulrich und hält sich des Öfteren im Ausland auf. In Paris trifft er Gicometti, in London Moore und in Venedig Pound. 1970 tritt er in die Wiener Secession ein. In den Jahren von 1975 bis 1990 unternimmt er weitere Studienreisen und, ab 1985, arbeitet er abwechselnd in Bozen und in Wien. In den neunziger Jahren arbeitet er am schwierigen Projekt über Dante Alighieri, worüber 2002 im Centro Dantesco in Ravenna eine Ausstellung stattfindet. Einige Jahre zuvor stellt er zur Göttlichen Komödie von Dante Alighieri Hölle & Läuterungsberg im Ferdinandeum in Innsbruck aus