Emanuel Fohn

1881 – 1966

Leben und Werk Emanuel Fohns sind untrennbar miteinander verwoben. Lehrer und Ausbildungsstätten, Wohnsitze und Reisen beeinflussten in unmittelbar anregender Weise das künstlerische Schaffen Fohns. Gleichzeitig umfasst das Oeuvre des Künstlers wichtige Entwicklungsschritte der modernen Kunst überhaupt: schon zu Anfang Fohns ‚Freilichtmalerei‚ im Dachauer Moor, dann die Gemälde, die unter dem Eindruck von Corinths Impressionismus geschaffen wurden. Die Kunst Cezannes wurde vor allem für Fohns Aquarell zum Vorbild. Aber auch der Auseinandersetzung mit den von dem ‚Vater der Modernen‘ ausgehenden Richtungen der Nabis, Fauves und der Kubisten entzog sich der Maler nicht. Doch Paris und den klassischen Stätten der Provence, der südfranzösischen Küste, galten nur verhältnismäßig kurze Studienreisen. Die große ‚Ernte‘ wurde während der langen Lebens- und Schaffensperioden in Venedig, Rom und Südtirol eingetragen.

1881 wurde Emanuel Fohn in Klagenfurt geboren. Seine Ausbildung zum Maler setzte er gegen den Willen seiner Eltern und unter großen finanziellen Schwierigkeiten durch. Der Ausbildungsweg führte ihn nach Dachau, wo er Schüler von Hans von Hayeck war (1904 – 1907). Weitere Stationen waren München, Berlin (Schüler von Corinth), Hamburg.

Nach dem Militärdienst (1915-18) und kurzen Aufenthalten in Spanien folgen die venezianischen Jahre (1923 – 32), die sich in zahlreichen farbig bewegten Bildern niederschlagen. Teilnahme an den Biennalen. 1933 Heirat mit seiner Schülerin Sofie Schneider. Aufentalt in Rom. Ab 1939 setzte sich dann Fohn unter Einsatz seiner Person und im Tausch seiner geliebten Deutschrömer-Sammlung beispiellos für die sogenannte ‚Entartete Kunst‚ ein. Es gelangt dem Ehepaar zahlreiche Werke deutscher Künstler vor dem Untergang zu retten. 1964 vermachte Fohn die einzigartige Sammlung den ‚Bayrischen Staatsgemäldesammlungen‘.

Von 1943 – 1954 lebt Fohn in Kastelruth, später (1954 – 1966) in Bozen. Hier entstehen neue Werke die die Bergwelt, Schneelandschaften und die Natur zeigen.

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