Hans Ebensperger

Des Künstlers Leben..

‚Für mich ist die Natur, die Schöpfung, das Erhabenste. Ich bin glücklich, dass ich leben kann und dass ich teilnehmen darf an diesem Geschehen des Seins.‘ So Hans Ebensperger in einem Interview. Die Natur ist Zeit seines Lebens das zentrale Thema seines Schaffens. Seine Zeichnungen, Bilder und Fresken – sie alle sind geprägt vom ‚Naturerlebnis‘.

Ebensperger wurde 1929 in Prad im Vinschgau geboren und verbrachte dort seine Kindheit, bis er mit seiner Mutter nach Österreich übersiedelte. Er besuchte von 1948 -1952 die Akademie der Bildenden Künste in Wien und war anschließend als freischaffender Künstler in Meran tätig. Nach einem weiteren Studium an der Technischen Hochschule in München erhielt er mehrere Aufträge zur Ausführung von Arbeiten, u.a. für das Privathaus von Karl Nicolussi-Leck in Frangart. Hier durfte er sich endlich intensiver mit architektonischen Fragen auseinandersetzen und konnte das Gelernte anwenden: er durfte die Innen- und Außengestaltung des Wohnhauses projektieren.

Hans Ebensperger hatte ein Leben lang jenseits aller Trends und Konzepte seinen eigenen Weg konsequent verfolgt. Er war ein Einzelgänger im Südtirol der Nachkriegszeit. Neben Karl Plattner zählt er sicherlich zu den wichtigsten Künstlern dieser Generation und war maßgeblich daran beteiligt, Südtirol aus dem konservativ-traditionellen Kunstklima zu befreien und dem Land die Tore zur Welt und ihren zeitgenössischen Tendenzen zu öffnen.

1952 stellt er seine Werke in der Galerie Gurlitt in München zusammen mit der ‚Südtiroler Gruppe‘ (Kien, Plattner, Kofler, u.a.) aus. Später beteiligt er sich an den wichtigsten Ausstellungen des Künstlersyndikats in den 50er und 60er Jahren und am Premio Bolzano 1967. Seine erste Einzelausstellung fand 1951 im Kurhaus Meran und 1952 in der Galerie Würthe in Wien statt. Es folgten viele weitere Ausstellungen, unter anderem eine gemeinsam mit Peter Fellin im Kunstpavillon Innsbruck.

..und sein Werk

In vielen Einzelausstellungen zeigte er sein umfangreiches Werk. Dieses ist von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Landschaft geprägt. Ebensperger malte nicht nach der Natur, sondern war stets auf der Suche nach dem inneren Bild. ‚Das Ding an sich – was mir der Stein, der Strunk oder der Baum bedeutet‘ – wollte der Künstler in immer wieder neuen Formen und Farben ausdrücken. Das Zusammenspiel von Material, Papier oder Leinen spielt dabei ebenso eine große Rolle wie die ganz persönliche Sicht auf die Landschaft. Besonders jene des Vinschgaus die er in vielen Wanderungen erkundete, bildet einen Schwerpunkt in der kurzen Schaffenszeit des Künstlers (1929-1971).

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