JOSEF DURST

1878 – 1950

Josef Durst ist – wie Josef Telfner – als Maler des Eisacktals in die Kunstgeschichte eingegangen. Ausgebildet an der Münchner Akademie und seit 1914 in Brixen ansässig, fand er in dem grünen Tal mit seinen malerischen Dörfern an den Anhöhen und den bläulichen Bergen im Hintergrund seine zentrale Inspirationsquelle. Seinem stillen lyrischen Empfinden gemäß, sah Durst die Landschaft in klaren hellen Farben und weichen Übergängen. ‚Ein eigenes Licht, außer dem, das sie selbst besitzen, geht von ihnen aus‘, schrieb der Dichter Franz Kranewitter über die Bilder des Malers, ‚und streichelt uns wie eine linde Frauenhand, so dass es uns völlig wohlig und warm um das Herz wird.‘  So sind differenziert abgestufte Tonwerte bei einer ruhigen, matten Gesamtfarbigkeit das Kennzeichen seiner zumeist in Tempera ausgeführten Werke.
Neben der Landschaft widmete sich Durst besonders dem Porträt, bevorzugt dem Kinderbildnis, sowie dem Blumenstillleben. Josef Durst zählte zu Lebzeiten zu den anerkannten Vertretern einer zwischen Realismus und Spätimpressionismus stehenden Malerei in Tirol. Er beteiligte sich u. a. an Ausstellungen in München, Düsseldorf, Wien, Innsbruck, Bozen, Klausen, Meran und Rom. Werke von ihm befinden sich im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck und Diözesanmuseum in Brixen. Am Kunsthistorischen Institut der Universität Innsbruck wird derzeit eine Diplomarbeit über den Maler verfasst.
Das Stadtmuseum Klausen zeigt, erstmals seit 30 Jahren, einen Querschnitt durch das Werk von Josef Durst.

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