Maria Delago

Ihr Leben..

Maria Delago wurde am 11. Jänner 1902 in Glurns geboren und war die zweite der insgesamt 5 Geschwister Karl, Otto, Walter und Frieda. Die künstlerische Begabung war ihr in die Wiege gelegt worden: Vater Delago malte und zeichnete gerne, Mutter Rosa bemalte kunstvoll Möbelstücke.

1910 übersiedelte die Mutter mit den Kindern nach Meran. Während Marias Schulzeit stellte sich bald ihre schriftstellerische und künstlerische Begabung heraus. Im Jahre 1916 hatte sie die Bürgerschule in Meran vorzüglich abgeschlossen. In der Fortbildungsschule Prosa in Meran erhielt sie ein Gutachten über ihre Tauglichkeit als Erzieherin. Erzieherin als Beruf, Künstlerin als Nebenerwerb – alles sah nach dieser Laufbahn aus. Doch es sollte anders kommen: Maria ging ihrer eigentlichen Berufung immer mehr nach. Bald schon fing sie an mit Lehm Figuren zu formen und zu porträtieren.

Schließlich gelang Maria der entscheidende Schritt zur Kunstschule, um sich nach gutem Abschluss selbiger dem Beruf als Keramikerin und Bildhauerin zu widmen. Bereits im Jahre 1925 erhielt sie eine Prämie in Höhe von 150 ÖS für ein Muttergottesbild. Es folgte ein öffentlicher Auftrag: Hans Prünster sollte portraitiert werden. Die Metallplatte wurde mit dem Relief Prünsters an der Promenade in Meran angebracht.

Maria zog nach Bozen. Sie lebte in Gries, wo sie für sich, ihre Mutter und Frieda eine Wohnung fand. In der Bozner Museumsstraße richtete sie sich ein kleines Atelier ein. Von hier aus gingen ihre ersten Arbeiten in die Bozner Bürgerhäuser. Bald beschloss sie, die Akademie der Bildenden Künste in München zu besuchen.

Ihre Schalen, Vasen, Figuren und Krippen waren ebenso wie ihre Radierungen überall begehrt. Sie schuf auch für Kirchen und Kapellen, Schulen und Privathäuser ihre unverwechselbar tief empfundenen Plastiken in Keramik und Bronze. Im März 1964 erhielt sie den Walther-von-der-Vogelweide-Preis. Der Südtiroler Künstlerbund würdigte und ehrte Person und Werk der Künstlerin im Jahre 1968 mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

..und ihr Werk

Maria Delago war eine demütige Künstlerin, die ohne viel Aufsehens Akzente in der Tiroler Bildhauerei setzte ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. So still wie ihre Mentalität war, so prägnant war ihr Werk. Man fühlt sich an Kant erinnert: Stille Einfalt, edle Größe. Ihre Vielfalt in der künstlerischen Arbeit beruht auf der ausgereiften und intensiven Schulung der Akademiezeit. Unbeeinflusst von Modeströmungen war sie stets bestrebt nach Wahrheit, Größe und Einfachheit.

 

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